Pilze im Ihlower Wald
Angekommen im Ihlower Wald wurde erstmal besprochen, was wir schon alles über Pilze wissen. Während jede Person etwas gesagt hat, wurde mit einem Wollknäuel ein Netz gesponnen. Dies sieht aus wie das Pilzmyzel, ein fadenförmiges Netzwerk im Boden, das den eigentlichen großen Teil des Pilzes darstellt. Der Pilz, also der sichtbare Teil, den wir über der Erde sehen, ist der Fruchtkörper (Hut, Stiel, Lamellen oder Röhren). Zur Bestimmung eines Pilzes ist es wichtig, wie der Stiel und der Hut aussehen und ob auf der Unterseite des Hutes Röhren oder Lamellen zu sehen sind. Beim Steinpilz sieht man die Röhren, die eher schwammartig aussehen und der Champignon hat Lamellen (Bild rechts). Einige Pilze sind giftig (z. B. der Fliegenpilz) und einige essbar (z. B. der Champignon). Ohne einen Pilz genau bestimmt zu haben, sollte man diesen niemals essen und möglichst nur mit Handschuhen anfassen oder anschießend Hände waschen.
Danach startete unsere Erkundungstour durch den Wald. Wir durften mit einem Forscherbogen Pilze im Wald suchen und versuchen, diese zu bestimmen. Wir waren überrascht, wie viele verschiedene Pilze wir finden und bestimmen konnten. Die Pilze befinden sich entweder an Bäumen, Baumstumpfen oder in der Nähe von Bäumen, da sie bestimmte Stoffe mit dem Baum austauschen (das nennt man Symbiose). Es gibt aber auch Pilze die dem Baum Schaden (sogenannte Parasiten).
Hier ein paar Pilze, die wir entdeckt haben:
Fotoserien
Pilze Ihlower Wald (SO, 11. Januar 2026)










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